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ADESBA

ADESBA - Eine dynamische Lösung für eine Verbundsteuerung von Kanalnetzen zur Reduzierung von Mischwasserabschlägen

Die Vorteile der ADESBA RTC Steuerbox

  • Eine Verbundsteuerung reduziert den Bedarf an Stauvolumen, Bauvorhaben können reduziert werden
  • ADESBA ist eine fertige, erprobte und sofort einsatzbereite Steuerungsbox für alle Mischwassernetze
  • Den Wirkungsgrad der Verbundsteuerung können Sie bereits mittels Potentialanalyse im ADESBA Planer exakt ermitteln
  • Reduzierte Abschlagsmengen entlasten die Umwelt und verbessern die Gewässer


Eigenschaften der ADESBA Steuerbox

  • Gleichmäßigere Auslastung der vorhandenen Staukapazitäten
  • Stufenweiser Ausbau der ADESBA Lösung auf das gesamte Kanalnetz
  • Flexible Anpassung der Abwasserableitung
  • Integration von Erhöhung des Mischwasserzuflusses zur Kläranlage leicht möglich
  • Nachrüstung von bestehenden Anlagen
  • Anbindung beliebig vieler Bauwerke
  • Hohe Betriebsstabilität durch Standard Industriekomponenten
  • Integration in bestehende Leit-, Automatisierungs- und Fernwirktechnik
  • Anlehnung an das DWA M 180 Merkblatt   

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist an eine Mischwasserkanalisation angeschlossen. Bei Starkregenereignissen kommt es immer wieder zu umweltbelastenden Abschlägen von Abwässern aus zwischengeschalteten Speicherbauwerken in die Gewässer. Um das in der   EU-Wasserrahmenrichtlinie geforderte Ziel des guten Zustands aller Gewässer zu erreichen, besteht für viele Kommunen und Verbände erheblicher Handlungsbedarf im Bereich der Kläranlage und des Kanalnetzes. Zukünftig werden weitere Anstrengungen erforderlich sein, um die Gewässerbelastung nachhaltig zu reduzieren. Auch für die Kommunen schwer abzuschätzenden und mit Unsicherheiten behaftete Thematiken des Klimawandels und des demografischen Wandels werden in Zukunft von größerer Bedeutung werden.

Abflusssteuerung
Das aktive Eingreifen in die Abflussvorgänge im Kanalnetz („Kanalnetzsteuerung“, „Abflussmanagement“ oder „Abflusssteuerung“ bezeichnet), wird als ein probates Mittel zur Bewältigung der steigenden Anforderungen an Kanalnetze sowie als Alternative zu herkömmlichen Methoden, wie z.B. dem Ausbau von Beckenkapazitäten, vorgeschlagen und kann zur Erfüllung der Anforderungen an die Länderverordnungen zur Überwachung von Kanalisationen und entsprechende EU Richtlinien beitragen.

Reduzierung der Gewässerbelastung, Minimierung der Investitionskosten und Optimierung des Kanalbetriebes sind Hauptaspekte bei der Betrachtung von Abflusssteuerungen. Häufig sind Maßnahmen eines Abflussmanagement veranlasst durch Aktivitäten der entsprechenden Arbeitsgruppen der DWA und der International Water Association (IWA).

ADESBA – Abflusssteuerung von der Stange
Ein Hinderungsgrund für die Umsetzung einer Kanalnetzsteuerung – oder auch nur für die Untersuchung auf Steuerungswürdigkeit des Kanalnetzes – liegt in der Komplexität der Vorgehensweise des Entwurfs einer Steuerung. An diesen Punkten setzt die vorkonfektionierte ADESBA Steuerbox mit dem Prinzip einer intelligenten und dynamischen Abflussregulierung im Rahmen einer Verbundnetzsteuerung an. Die ADESBA Steuerungsbox ist quasi eine Abflusssteuerung von der Stange und braucht nicht mehr gesondert für das eigene Kanalnetz erstellt werden.

Die ADESBA Steuerbox ist in enger Kooperation mit dem Institut für Siedlungswirtschaft und Abfalltechnik (ISAH) der Leibniz-Universität Hannover und dem Institut für Automation und Kommunikation in Magdeburg (ifak) entstanden und hat ihre Wirksamkeit in der Praxis bereits unter Beweis gestellt.

Eine Nachrüstung der Steuerbox in bereits bestehende Anlagen ist mit geringem Aufwand möglich. Die modulare Bauweise der ADESBA Softwarebausteine erlaubt eine flexible Anpassung an die baulichen Gegebenheiten.

Modularer Aufbau
ADESBA hat eine dezentrale Architektur. Die zyklische Ermittlung der dynamischen Sollwerte in jedem Steuerungszeitschritt für den Drosselabfluss erfolgt aus der Sicht der einzelnen Bauwerke. Die modular organisierte ADESBA-Verbundsteuerung bedeutet zweierlei. Erstens können Bauwerke einzeln und sukzessiv mit einer ADESBA-Regelung ausgestattet werden, das Kanalnetz kann unter Erwägungen der Vorrangigkeit auf eine abschlagsmindernde Verbundsteuerung umgestellt werden. Und zweitens ist es dem Betrieb freigestellt, ADESBA lokal in der Form von Steuerungsboxen oder zentral zu betreiben.

Den Wirkungsgrad ermitteln – bereits zu Beginn der Planungsphase

Das Zusatztool ADESBA_Planer basiert auf dem Algorithmus der ADESBA-Verbundsteuerung und gibt den Planern ein Werkzeug zur Hand, bereits bei den ersten Überlegungen des Planungsprozesses den endgültigen Algorithmus quantitativ beurteilen und seinen Wirkungsgrad exakt ermitteln zu können.

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